Der Lehrplan unserer Privatschule folgt dem bayerischen Rahmenlehrplan, dieser kommt unserem zentralen Anliegen - der individuellen Förderung eines jeden Kindes - sehr entgegen. Unsere Lehrer wählen Inhalte und Methoden dem Lehrplan entsprechend aus und passen sie an die jeweilige Schülergruppe an.
In den Fächern, in denen Englisch Unterrichtssprache ist, orientieren wir uns überdies am Cambridge International Certificate of Education (ICE).
Die Struktur des Unterrichts ist geprägt durch eine Reihe von Vorgaben des bayrischen Ministeriums für Unterricht und Kultus (MODUS 21): der Unterricht gliedert sich meist in Doppelstunden und das Schuljahr erstreckt sich über drei Terms (statt zwei Halbjahren).
Die vorgegebene Stundentafel haben wir an unsere Bedürfnisse angepasst, es gibt u.a. deutlich mehr Englischunterricht in kleineren Leistungsgruppen und die Lehrer nutzen die Class Teacher Time, um soziale Fragen mit ihrer Klasse zu besprechen und Lernmethoden zu üben.
Alle unsere Schüler legen am Ende der 10. Klasse ihren MSA (Mittlerer Schulabschluss) ab. Nach der 12. Klasse erlangen sie das bayerische Abitur.
Bilingualität fördert die kognitive Entwicklung, zum Beispiel Sprachbewusstsein, Kreativität und Flexibilität im Denken. Schüler, die mehrere Jahre lang bilingual lernen, schneiden deshalb sowohl in Fremdsprachen als auch in der Muttersprache und in anderen Fächern durchschnittlich besser ab.
Auf dem Gymnasium führen wir unser bilinguales Konzept aus Kindergarten und Grundschule fort. Der Unterricht erfolgt nach der Immersionsmethode (nach immersion
– „Eintauchen/Sprachbad“) jeweils ausschließlich in einer Sprache – auf Deutsch oder Englisch. Unsere Gymnasiasten können auch dem Fachunterricht auf Englisch ohne Probleme folgen, sie diskutieren, schreiben und referieren auf Englisch.
Die Lehrer unterrichten auf muttersprachlichem Niveau. Etwa die Hälfte der Fächer – ein höherer Anteil als auf den Phorms-Grundschulen – unterrichten Pädagogen auf deutsch. Die Schüler lernen jetzt, sich in beiden Sprachen mündlich und schriftlich möglichst gut auszudrücken.
Jeder Schüler hat andere Interessen und Fähigkeiten. Deshalb ist das Phorms-Konzept auf die individuelle Entwicklung der Schüler zugeschnitten: eine hohe Betreuungsquote, ganztägiger Unterricht, fächerübergreifende Team- und Projektarbeit, kreative Lernmethoden sowie ein spannendes Nachmittags-Angebot geben den einzelnen Talenten Raum, sich zu entfalten.
Wir fördern jeden Schüler entsprechend nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Deshalb haben wir das Prinzip des differenzierten Unterrichts eingeführt, nach dem die Schüler in Leistungsgruppen arbeiten. Als Ergänzung dazu gibt es an unseren Gymnasien ein Mentoren-Programm.
Die Mentoren nehmen sich regelmäßig für jeden Schüler einzeln Zeit. Schüler und Lehrer besprechen Probleme und Erfolge, Fragen und Ziele. Zusätzlich motivieren wir unsere Schüler, an außerschulischen Aktivitäten teilzunehmen, wie Jugend musiziert, Jugend trainiert für Olympia, Vorlesewettbewerben oder der Kinderuni der LMU München.
Lernen ist ein Prozess, der Zeit und kreativen Freiraum braucht. Deshalb bieten wir einen „rhythmisierten Unterricht“ an. Es wechseln längere Unterrichtszeiten, die Zeit lassen für Projekte und individuelle Lernmethoden, mit kürzeren Einheiten ab.
Das exakte Unterrichtsende bestimmen jeweils die Lehrer - eine Schulklingel gibt es bei Phorms Education nicht. Lern- und Übungsstunden sind ebenso eingeplant wie die „Class Teacher Time“, in der Lehrer und Schüler allgemeine Schulthemen besprechen. Pausen und eine hinreichend lange Mittagszeit zum Essen und Erholen strukturieren den Tag. Am Nachmittag bieten wir verschiedene Nachmittagsaktivitäten an.
Wir legen großen Wert darauf, die Schüler zu eigenständigem Lernen anzuleiten und den Unterricht durch anschauliche Erfahrungen zu ergänzen. Deshalb vermitteln unsere Lehrer den Stoff regelmäßig im Rahmen von Projekten.
Zu einem übergreifenden Thema machen unsere Schüler z.B. Ausflüge, besuchen Theater und Museen, befragen Experten, bauen Modelle, experimentieren und erarbeiten Referate. Die Schüler bilden zumeist Gruppen, in denen sie ein Thema selbstständig bearbeiten und präsentieren. Dabei üben sie soziales Verhalten, übernehmen gemeinsam Verantwortung und lernen voneinander. Deshalb bilden wir immer wieder Teams: im Sport, wo Fairplay und Teamwork integrale Bestandteile des Unterrichts sind, aber auch in allen andern Fächern.
Unsere Schüler erfahren jeden Tag gelebte Zweisprachigkeit, denn Englisch und Deutsch sind bei uns gleichwertige Unterrichtssprachen. Etwa die Hälfte der Kurse findet auf Englisch statt. Als zweite obligatorische Fremdsprache lernen unsere Schüler ab der sechsten Klasse Französisch oder Latein. Zusätzlich können Schüler Spanisch als dritte Fremdsprache ab der 8. Klasse wählen.
Ab der 8. Klasse können Schüler Spanisch oder Wirtschaftswissenschaft und –informatik als Wahlpflichtfächer wählen. Wir planen für die Zukunft weitere Wahlfächer.